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Sonntag, 18. August 2019

Noah - Sebastian Fitzek

Wenn jeder mehr über dich zu wissen scheint, als du selbst, weil du alles aus deinem Leben vergessen hast, kannst du plötzlich nicht mehr selbst entscheiden wer du bist. Oder was du tust. 

Das Titelbild des Werkes "Noah" von Sebastian Fitzek spiegelt alles wieder, was man zu Beginn des Werkes weiß. Ein Mann, auf dessen Hand der Name Noah tätowiert ist und lauter Finsternis. Denn er kann sich an nichts erinnern.

Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force. Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat.

Sonntag, 11. August 2019

AchtNacht - Sebastian Fitzek


Wie willst du eine Nacht überleben, in der jeder Mensch dich persönlich töten will? 

Ein meiner Meinung nach etwas anderes Buch von Sebastian Fitzek, inspiriert von dem Welterfolg "The Purge", gemixt mit seinem altbekannten Thriller - Charme.
Auch wenn man sich unter dem Titel "AchtNacht" und dem Grund der häufig auftauchenden 8 zuerst noch nichts vorstellen kann, begreift man doch recht schnell, was einen hier erwartet und das ist nach guter, alter Fitzek Manieren eine Menge Mord und Todschlag.

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben?
Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen!

Sonntag, 4. August 2019

Silo - Hugh Howey


Wie schlimm steht es um unseren Planeten, wenn wir nur noch in einem riesigen Silo unter der Erde leben können und der Gang nach draußen als Todesstrafe gilt? 


Nicht nur die auffällig gelben Seiten machen dieses Buch besonders. Auch die Geschichte fasziniert mit einer dystopischen Darstellung der Weltzustände, nachdem diese für den Menschen nahezu unbewohnbar geworden ist.
Es geht um Lügen und Manipulation, Loyalität, Menschlichkeit und der großen Tragik unhinterfragter Regeln.

Drei Jahre nach dem mysteriösen Tod seiner Frau Allison setzt Sheriff Holston seiner Aufgabe ein Ende und entschließt sich, die strengste Regel zu brechen: Er will das Silo verlassen. Doch die Erdoberfläche ist hoch toxisch, ihr Betreten bedeutet den sicheren Tod. Holston nimmt das in Kauf, um endlich mit eigenen Augen zu sehen, was sich hinter der großen Luke befindet, die sie alle gefangen hält. Seine Entdeckung ist ebenso ungeheuerlich wie die Folgen, die sein Handeln nicht zuletzt für seine Nachfolgerin Juliette hat ...

Sonntag, 28. Juli 2019

DAVOR und DANACH: Überleben ist nicht genug - Nicky Singer


Unser Planet wird immer wärmer, doch die Herzen immer kälter. 

Es ist schwer eine Geschichte in Worte zu fassen, dessen Titel man nicht einmal genau bestimmen kann und ich denke ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass diese Eigenart eine Besonderheit unter den Büchern ist. Denn auf dem Cover ist - wie auf dem Bild schon zu erkennen - kein Titel verzeichnet. Nur auf dem Buchrücken kann man, je nachdem wie man den Einband dreht, DAVOR oder DANACH lesen und alleine diese Tatsache hat mein Interesse extrem geweckt. Genau wie die Geschichte, welche zwischen diesem mysteriösen Einband steckt.

Die 14-jährige Mhairi lebt in einer Welt in der es zu viele Menschen gibt und Wasser nur noch im Norden zu finden ist. Sie besitzt zwei Dinge: einen Revolver und ihre Papiere. Ihr einziges Ziel ist es, zu überleben. Dank ihrer Papiere wird es Mhairi bis in den Norden schaffen. Hoffentlich. Doch dann trifft sie kurz vor dem Grenzpunkt einem kleinen Jungen. Ist sie bereit, alles für ihn zu riskieren?

Was zählt, wenn die Welt am Abgrund steht? Verändern Klimawandel und Flucht unsere Menschlichkeit?